Was soll diese Seite?

Als erfahrener Produktmanager bei verschiedenen Webseiten habe ich umfangreiche Erfahrung mit Relaunch-Projekten gesammelt. Diese möchte ich über diese Webseite und mein Buch weitergeben. Der Titel: Das Relaunch-Buch. Mein Name: Dominic Grzbielok. Das ist mein Blog. Das ist mein Arbeitgeber. Wer den Start meines Buches nicht verpassen möchte, kann sich hier anmelden:

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Diese 10 Dinge solltest du über Screaming Frog SEO Spider wissen

Das ist nur ein Linkpost. Warum das neu schreiben, was woanders schon besser steht? Etwa auf der Webseite des Herstellers selbst: https://www.screamingfrog.co.uk/10-features/

Notizen an mich selbst - für Jekyll

Neuen Beitrag in der Kommandozeile anlegen

https://github.com/jekyll/jekyll-compose Post

$ bundle exec jekyll post "My New Post"

Erst mal nur Draft

$ bundle exec jekyll draft "My new draft"

Website Build zu S3 schieben

s3_website push

Formatierungshinweise

https://github.com/mmistakes/hpstr-jekyll-theme/issues/167

JEKYLL_ENV=production bundle exec jekyll serve
Scrivener: Womit ich das Buch schreibe

Manchmal ist die kürzeste Strecke zwischen Anfang und Ziel ein Kreis. Naja, eigentlich nur in einer stark raumgekrümmten Welt mit vielen Dimensionen, aber es macht für einen guten Einstiegssatz.

Noch bevor ich die Wörter in vergleichbaren Sachbüchern gezählt hatte, wusste ich, dass es ein langes Word-Dokument werden würde, was ich vor mir hatte. Und dafür hatte ich auch eine Vorlage gefunden - mit dem Buch APE, Author, Publisher und Editor von Guy Kawasaki kommt eine ganz gute Word-Vorlage mit. Die enthält all die Formatvorlagen, die man für ein Sachbuch braucht. Wenn es beim Schreiben eines Buches also nur um die Formatierung für den Verlag oder das am Ende im Selbstverlag veröffentlichte E-Book gehen würde, hätte ich das genommen. Aber das Schreiben damit fiel mir schwer.

Ich habe einige weitere Anläufe gebraucht, um zu Scrivener zu finden. Dabei habe ich damit angefangen, aber die Komplexität des Tools hat mich überfordert. Ich hatte bei einem Flash-Sale im Internet mal eine stark rabattierte Version der Software erstanden, und ich muss heute sagen, ich hätte auch den vollen Preis bezahlt.

Was ich an Code schreibe, schreibe ich in Atom als Editor. Meist ist das nämlich nur ein bisschen HTML, eher selten Javascript, und ganz oft Markdown. Und was mir an Atom gefällt: Es passt viel Text in den sichtbaren Bereich. Das ist mir wichtiger, als ich zunächst gedacht hätte. Einige Kapitel habe ich tatsächlich als Markdown geschrieben und dann nachträglich in Scrivener importiert.

Also ging meine Suche weiter: Da wäre dann Atlas von O’Reilly gewesen, aber ich will auch offline schreiben können. Mein Usecase: Am meisten schreibe ich im Zug, und das Leben auf dem Land will ich für das Buch auch nicht aufgeben.

GitBook. Die Versionskontrolle fand ich sehr spannend. Aber irgendwie war mir das Abo-Modell für private Bücher auch zu viel Stress. Und die Schreibumgebung war genauso verwirrend wie die von Word. Wo ist noch was zu schreiben?

Scrivener. Die Vielfalt der Funktionen ist verwirrend. Dabei ist das Wichtigstes das Grundprinzip: Man schreibt immer nur an der Stelle im Buch, an der man sich gerade befindet. Scrivener hat es geschafft, die Kapitel eines Buches als einzelne Textpassagen zu begreifen und auch in der Software erlebbar zu machen. Das ist für mich der zentrale Punkt - und die Sortierbarkeit der einzelnen Textpassagen. Die Teile des Werkes muss man sich als einzelne Karteikarten vorstellen, die man auf einer virtuellen Wand hin- und herschieben kann. Das ist wichtig, gerade wenn man, Kapitel anders anordnen will. Und auch in einem Sachbuch kommt das vor, ich habe einige Henne-Ei-Probleme zu lösen gehabt.

Also: Wer ernsthaft über ein Sachbuch nachdenkt: Scrivener. 40 Euro ist das locker wert. Und ich nutze sicher nicht mal zehn Prozent der Funktionen. Es gibt auch genug Erfahrungsberichte, dass sich das Programm auch für Drehbücher und Romane eignet.